Tee ist wie die Liebe,

bei Unaufmerksamkeit wird er leicht bitter,
bei Achtsamkeit und Respekt entfaltet er sein potential.

(Ye Ming 2013)

Wie der Wind...

...fege ich durch grüne Auen und Wälder,
über Wiesen und Felder,
niemals verweilend
aber auch niemals eilend.

ich fege duch Baumkronen und
streichel Pflanz und Tier,
niemand wird mich fangen und
doch bin ich immer bei Dir.

Frei wie der Wind bin ich
und schaue herrab auf die Menschen.
Schau tief in Ihre Herzen und
sehe sie kämpfen

Ich wehe hinfort, bin nicht zu fassen,
bin nicht zu fangen also solltest Du es lassen.
Ich finde immer meinen Weg
auch in Schwierigen Zeiten,
brauchen keinen der diesen für mich geht,
laufe allein in die ungewissen weiten

(Ye Ming 2009)

Nur eine Erinnerung

Zarte Blüten
lauer Wind weht durch mein Haar
ein Vogel auf dem Ast
fast reglos sitzt er dar

nur ein Augenblick
und dann eine Erinnerung

in einem Meer aus Erinnerungen und Tränen

(Ye Ming 2009)

Eine dampfende Schale
Ein feines Kännchen
Ein klarer Tee und sprudelndes Wasser
Ein guter Freund

all das erfüllt mein Herz

und lindert darin jeglichen Schmerz,
schau in die Schale des klaren Getränks,
siehst Du den Spiegel meiner Seele in Ihr,
erkenne die Reinheit dieses Geschenks,
und bewahre es im Herzen Dir.

(Ye Min 2008)

Nebel steigt auf,
betörender Duft,
leises plätschern in eine Schale Tee

Ein Meer aus Blumen
umschmeichelt die Nase,

nun verschwinden Raum und Zeit
und somit alles Leid

(Ye Min 2007)